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Gewerkschaftschef zum Sozialgipfel: „Der Mangel wird womöglich zum Dauerzustand“

Am Dienstag findet der Sozialgipfel statt. Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeiterwohlfahrt, Sozialverband,Volkssolidarität und Mieterverein lädt ein. Das Motto lautet: „Ethik statt Monetik“. Es geht um Kitas, Schulen, Pflegeheime und darum, wie die soziale Infrastruktur unter fehlenden Fachkräften leidet sowie unfairer Bezahlung. Ein Gespräch mit Christian Hoßbach, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds Berlin-Brandenburg. Herr Hoßbach, überforderte Kitas, Schulen, Krankenhäuser: Warum hält die Infrastruktur nicht Schritt mit dem Bevölkerungswachstum? Die Bevölkerungsentwicklung wurde zu spät ernst genommen. Dabei war sie schon vor zehn Jahren abzusehen. Doch erst mit der Wahl im Jahr 2011 hat ein Umdenken eingesetzt, weg von der Sparpolitik der vergangenen 20 Jahre. Auch brachte die Flüchtlingsbewegung Wachstum, das so nicht abzusehen war. Und zuletzt wurden Leistungen ausgeweitet, etwa durch den Anspruch auf Ganztagsbetreuung in Kitas. Wie lange wird es dauern, den Mangel im Sozialbereich zu beheben? Das hängt davon ab, wie lange das Bevölkerungswachstum anhält. Bleibt es so, wird der Mangel womöglich zum Dauerzustand. Ansonsten wäre wohl Mitte des nächsten Jahrzehnts wieder ein Normalzustand hergestellt. Aber es gibt auch kurzfristige Schrauben, an denen der Senat drehen kann. Was erwarten Sie vom Senat? Er sollte die Ausbildungskapazitäten aufstocken und die Ausbildungsordnungen ändern, so dass soziale Berufe attraktiver werden. Es fehlen Plätze...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung
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